Sabine Ackstaller und Moritz Schweikl – 1989 und 1988 geboren – lernten sich 2008 in der Ausbildung zum Holzbildhauer kennen. Beide absolvierten die Berufsfachschule für Holzbildhauerei in Berchtesgaden.

Nach der Lehre studierte Sabine Ackstaller ab 2011 an der Burg Giebichenstein in Halle a. d. Saale Bildhauerei und wechselte 2013 an die Akademie der Bildenden Künste in München. Moritz Schweikl studierte dort bereits seit 2011 Bildhauerei. 2016 schlossen sie beide ihr Studium mit dem Diplom ab.

Ihre Zusammenarbeit begann bereits während der Ausbildung und des Studiums. Anfangs hatte jeder seine eigene Arbeit, an der nur die handwerklichen Schritte miteinander ausgeführt wurden. Mittlerweile entstehen ausschließlich Arbeiten, die von der ersten Idee bis hin zur Fertigstellung zusammen verwirklicht werden.

Die künstlerische Arbeit teilt sich in zwei Bereiche: Skulptur und Druckgrafik. In ihrer bildhauerischen Arbeit liegt der Schwerpunkt auf der Figur. Diese entstehen in Holz, Metall und Kunststoff. Gefühle, Wünsche und Träume – grundlegende Bedürfnisse und Sehnsüchte – bilden den Ausgangspunkt einer neuen Arbeit. Haltung, Form und Oberfläche basieren auf diesen Emotionen. Es dominieren einfache Formen, in Kombination mit kräftigen Farben.

Die plastische Arbeit wird durch grafische Blätter begleitet, ergänzt und vertieft. Die Arbeiten entstehen im Hoch- und Tiefdruck, sowie als Lithographie. Dabei wird nur mit und in der Fläche gearbeitet und nie versucht eine Illusion von Dreidimensionalität zu erzeugen.

Ihre Arbeit war unter anderem im Schafhof Freising, Kunstverein Fürstenfeldbruck, Kunstsalon München, den Jahresausstellungen der Kunstakademie sowie in der städtischen Galerie Pfaffenhofen zu sehen.

Sabine Ackstaller und Moritz Schweikl leben und arbeiten gemeinsam in Allmersdorf in Bayern.

Ausstellung: What are they doing in there ??